Archiv WS 2002/2003 :: Vorlesung
Kommunikationstheorie und Semiotik
Hauptstudium Vertiefung - Nebenfach Medieninformatik
Prof. Dr. M. Herczeg / Dr. A. Schelske
Beginn: 42. KW, Mittwoch, 16. Oktober 2002
Zeit: 14:15– 15:45 Uhr
Ort: MF 50-3, Media Docks
Lernziele
Der Begriff „Semiotik“ kennzeichnet die allgemeine
Theorie der Zeichen. Zu den Zeichen gehört alles, was als ein
solches verstanden werden kann – z.B. Worte, Bilder, Laute,
Gesten oder Geräte und Gegenstände. Die Vorlesung gibt
einerseits einen Überblick über die wichtigsten Vertreter
gegenwärtiger Semiotik und zeigt andererseits auf, wie aktuelle
Theoretiker die Semiotik verwenden, um Prozesse der Kommunikation
und Interaktion mit dem Computer zu verstehen.
Bei Interesse ist eine formlose Nachricht per Mail für die
Planung der Vorlesung hilfreich. Rückfragen werden gern beantwortet.
Kontakt: Andreas Schelske
E-Mail: Schelske@informatik.mu-luebeck.de
Inhalt
- Einführung in die Semiotik
Was ist eine Theorie der Zeichen?
- Grundbegriffe
Index, System, Kode, Repräsentation
- Ferdinand de Saussure
Symbol / Arbitrarität der Zeichen / Langue & Parole
- Charles W. Morris
Syntaktik, Semantik, Pragmatik / Signifikation und Denotation
- Charles Sanders Peirce
Universalkategorien / Zeichen als triadische Relation
- Charles Sanders Peirce
Zeichenmittel / Objekt / Interpretant
- Charles Sanders Peirce
10 Zeichenklassen
- Umberto Eco
kultursemiotische Sicht / Kultur und Konventionen / Semiotik der
Lüge
- Textsemiotik / Sprache und Semiotik
- Bildsemiotik / Bild und Semiotik
- Computersemiotik
Peter Bogh Andersen
- Semiose, Information und Kommunikation
- Kommunikation versus Interaktion mit dem Interface
Manfred Faßler
- Zusammenfassung
Was leistet die Semiotik?
Voraussetzungen
Grundstudium
Unterlagen zur Lehrveranstaltung
HTML-Version
:: PDF-Scripte
:: Weitere
Materialien
Literatur
- wird während des Semesters bekanntgegeben
Links
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