Berufsbilder für Medieninformatiker

Für Medieninformatiker bieten sich aufgrund ihrer interdisziplinären Orientierung unterschiedlichste Berufsfelder. Eine umfassende wissenschaftliche und praktische Qualifikation erhöht dabei einerseits die Flexibilität der Berufswahl, ermöglicht andererseits aber auch eine fundierte Spezialisierung auf persönliche Interessensgebiete. Medieninformatiker sind dementsprechend vielseitig und können in verschiedensten Bereichen arbeiten; sie analysieren, gestalten und realisieren beispielsweise:

  • Websites
  • E-Learning-Systeme
  • mobile Apps
  • soziale Netzwerke
  • Augmented, Mixed und Virtual Reality-Umgebungen
  • Werbemedien
  • Spiele und andere Entertainmentsysteme

Medieninformatik an der Uni Lübeck

In der Medieninformatik betrachten wir das Zusammenspiel zwischen Mensch und Computer, um je nach Nutzungskontext eine bestmögliche Unterstützung der Benutzer durch das System zu gewährleisten. Hierfür werden bei uns moderne Methoden des Usability-Engineerings zur benutzerorientierten Entwicklung ergonomischer Mensch-Computer-Systeme auf wissenschaftlicher Grundlage gelehrt und angewendet.

Neben Theorie und Praxis der fachlichen Methoden legen wir Wert darauf, mit interdisziplinären Projekten auch ein Verständnis für andere Fachgebiete zu schaffen sowie die organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten unserer Studierenden durch Team-Arbeit zu fördern. Ein wissenschaftlicher Rahmen ist hierbei durch die Anknüpfung an aktuelle Forschungsthemen und -projekte gegeben. Durch Kooperation mit Unternehmen aus verschiedenen Bereichen bieten wir außerdem Einblicke in die Arbeitswelt und den praktischen Einsatz von Systemen.

Die Studienfächer der Medieninformatik

In den klassischen Lehrveranstaltungen der Informatik werden Kenntnisse im Aufbau und in der systematischen Entwicklung von Hard- und Software vermittelt. Aufbauend auf diesen Grundlagen stehen in den Veranstaltungen der Medieninformatik die Interaktion mit digitalen Medien sowie deren Gestaltung und Nutzung mit Hilfe von Computersystemen im Mittelpunkt.

Multimediatechnik, Software-Ergonomie und Interaktionsdesign sind hierbei die zentralen Einstiegsthemen im Bachelor; im Master werden beispielsweise Spezialisierungen wie Kommunikations-, Hypermedia- und Prozessführungssysteme behandelt. Zum interdisziplinären Teil des Studiums gehören unter anderem Veranstaltungen aus Psychologie, Soziologie und Design. Sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium wird das erworbene Wissen in Projekten, Seminaren und Praktika angewendet und vertieft. Beide Studiengänge werden durch eine Abschlussarbeit samt Präsentation abgerundet.